News & Infos                  Christian Schifferle, Leiter MCS-Liga Schweiz 

Jetzt endlich geht’s los ! Aktuelle Spendensammlung für die Gründung einer MCS-Stiftung:

Stiftung Gesundes Leben und Wohnen  http://stiftung-glw.com/

Wir sind Mitbegründer der Wohnbaugenossenschaft „Gesundes Wohnen MCS“ und wir gründen nun diese Stiftung für MCS-Betroffene und verwandte Erkrankungen (CFS/ME, Elektosensibilität, Fibromyalgie, etc.) Wir bitten um grosszügige Spenden, damit wir weitere MCS-Wohnprojekte verwirklichen können und den Betroffenen dieser Erkrankungen mehr Anerkennung und umfassende Hilfe anbieten können:

- Hilfe und Unterstützung für Umwelterkranktee (Therapien, Hilfsmittel, etc.)
- Ferienwohnungen im Tessin, am Meer (an idealen Orten) Notwohnungen
- Gemeinschaftsraum und Besucherwohnung im Zürcher MCS-Wohnprojekt
- Aktionen und Kampagnen für mehr Anerkennung für umweltkranke Menschen
- Weitere MCS-Wohnprojekte, EU-weit, auch in bestehenden Liegenschaften

Mit dem Zürcher MCS-Wohnprojekt mit 15 Wohnungen für Umwelterkrankte haben wir bewiesen, dass wir etwas erreichen können. Wir haben es geschafft dass staatliche Behörden und andere Organisationen unsere MCS-Projekte unterstützen.

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Die MCS-Liga Schweiz ist massgeblich beteiligt am Aufbau der Wohnbaugenossenschaft GESUNDES WOHNEN MCS und am MCS-Wohnprojekt mit der Stadt Zürich. Der Sieger des MCS-Architekturwettbewerbs wurde im September 2010 an einer Pressekonferenz der Stadt Zürich von Stadtrat Martin Vollenwyder bekannt gegeben. Geplanter Baubeginn April 2012 http://www.youtube.com/watch?v=sg7zgzcISOA  www.gesundes-wohnen-mcs.ch

 http://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/abgeschlossene_ww/mcs.html

Neue interessante MCS-Therapien:  Die MCS-Liga plant zwei Workshops mit MCS-Therapeutin Annie Hopper in Zürich im April 2012:                                            (Anmeldung hier)  http://www.dnrsystem.com/mcs_recovery.html          

Annie Hopper war selber MCS-betroffen     http://dnrsystem.com/    Heilungsberichte:   http://www.dnrsystem.com/testimonials.html 

Seit neuem hört man von Heilerfolgen bei MCS- und CFS-Betroffenen durch Therapien die auf neue Erkenntnisse der Gehirnforschung abstützen und auf neuartige Weise die Krankheit erklären, dies mal unvoreingenommen anzuschauen lohnt sich. Die Theorie: MCS wird hier keinesfalls als psychosomatisch behandelt, sondern als schwere körperliche Erkrankung, die durch Vergiftung, Traumata und andere Dinge verursacht wurde und dadurch das Alarmsystem in unserem Gehirn (das limbische System) auf „Daueralarm“ geschaltet wurde. So dass unser Körper auch bei kleinsten harmlosen Auslösern und Düften überreagiert und unseren Körper ununterbrochen  mit Stresshormonen, etc. belastet und so uns selber vergiftet. Durch diese Therapien soll unser körpereigenes Alarmsystem wieder auf ein gesundes Mass heruntergefahren werden.

Eine ähnliche Therapie wird von Ashok Gupta angeboten, die anfangs eher auf CFS-Betroffene zugeschnitten war jedoch auch schon bei MCS-Betroffenen funktionierte.  Z.B. bei der MCS-Buchautorin Els Valkenburg, die hier von ihrem Heilerfolg berichtet:  http://www.het-abc-van-mcs.nl/mcs-recovery.htm      http://www.guptaprogramme.com/html/prog_german.asp

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Das Bundesamt für Gesundheit BAG warnt vor Duftstoffen und hat dazu einen Flyer im PDF Format auf ihrer Internetseite:  Der Flyer heisst "Luft oder Duft" und ist rechts auf der Seite runterzuladen. Zudem findet man weitere interessante Infos zu Wohngiften und Chemikalien. Die Themen Chemikalien- und Duftstoffallergien sind aktuell:

http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00228/04325/index.html?lang=de

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Ein Meilenstein: Stadt Zürich unterstützt den Bau eines MCS-gerechten Wohnhauses, Zürich-Leimbach, Stand 2011

http://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/abgeschlossene_ww/mcs.html 

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/15-neue-Wohnungen-fuer-Menschen-mit-starken-Allergien-/story/16792967 

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/neubau_menschen_die_keine_chemikalien_vertragen_1.3980257.html

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Wohnungen-fuer-Menschen-mit-einer-schlimmen-Allergie/story/11448803 

TV Sendung Schweiz Aktuell mit Kurzbeitrag zu MCS-Wohnprojekt Zürich, mit Arno Roggo, Direktor Liegenschaften-Verw.

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PRESSEMITTEILUNG, Zürich 6. November 2009       Stadt Zürich Liegeschaftenverwaltung

Ausschreibung eines Studienauftrags

Die Stadt Zürich will Wohnmöglichkeiten für schwer Umwelterkrankte unterstützen. Sie schreibt für einen Neubau auf dem städtischen Areal am Rebenweg in Zürich-Leimbach einen Studienauftrag im selektiven Verfahren aus. Erwartet wird ein wegweisendes Projekt für ein MCS-gerechtes Wohnhaus mit rund zehn bis zwölf Kleinwohnungen, das höchste baubiologische Anforderungen erfüllt. Das Areal mit dem prämierten Projekt soll der Baugenossenschaft gesundes Wohnen MCS im Baurecht abgegeben werden.

Schätzungsweise rund 5000 Menschen in der Schweiz leiden an der schweren Chemikalienunverträglichkeit MCS (Multiple Chemical Sensitivity). Für sie ist es oft fast unmöglich, passenden Wohnraum zu finden. Geringste Chemikalien-Konzentrationen lösen bereits Beschwerden aus: Schwindel, Kopf- und Gliederschmerzen, Haut- und Atemwegprobleme, chronische Erschöpfung. Wer stark betroffen ist, kann keiner Arbeit mehr nachgehen und sieht sich sozial zunehmend isoliert.

Die im 2008 gegründete Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS mit Sitz in Zürich und die Stadt Zürich wollen mit einem baubiologisch pionierhaften Wohnhaus MCS geeigneten Wohn- und Lebensraum schaffen Das 1214 m2 grosse Grundstück am Rebenweg ist gründlich evaluiert worden. Es verfügt vor allem über eine für stadtzürcherische Verhältnisse gute Luftqualität.

Die in der Bauzone liegenden 875 m2 ermöglichen den Bau von zehn bis zwölf 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen. Architekturteams können ihre Bewerbungen bis 25. November 2009 beim Amt für Hochbauten einreichen. Aus den eingegangenen Bewerbungen wird das Beurteilungsgremium fünf Architektinnen und Architekten bzw. Planungsteams auswählen, die bis Mitte April 2010 ein Projekt erarbeiten werden. Juriert wird der Studienauftrag im Mai 2010.

Die junge Baugenossenschaft verfügt noch nicht über ausreichende Eigenmittel. Aus diesem Grund finanziert die Stadt den Projektwettbewerb in Höhe von 150 000 Franken vor. Für die Realisierung des Bauprojekts wird mit Kosten von 5 Millionen Franken gerechnet. Um tragbare Mietzinse zu erreichen, beabsichtigt die Baugenossenschaft, 1,5 Millionen Franken mit einem Fundraising abzudecken.

Weitere Auskünfte erteilt:

Jury MCS-Wohnprojekt Stadt Zürich Grundstück Umgebung Zürich

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Die MCS-Liga Schweiz hat zusammen mit dem Verein MCS-SOS 2 Vorträge zum Thema MCS an der Universität Zürich und am Inselspital Bern organisiert. Dank Dr. Peter Ohnsorge, Würzburg kamen diese Vorträge zustande www.europaem.de

-   Do. 4. Dez. 2008 Universität Zürich Vortrag mit Prof. Martin Pall, USA zum Thema MCS und Umweltmediziner Dr. Peter Ohnsorge, Würzburg, 8006 Zürich, (Organisation PD Dr. Margret Schlumpf, AefU (Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz) 

-   Mi. 3. Dez. 2008 Inselspital Bern Vortrag mit Prof. Martin Pall, USA, Thema MCS und Umweltmediziner Dr. Peter Binz, Trier, (mit Nationalrätin Dr. med.Yvonne Gilli,  MCS-SOS, MCS-Liga Schweiz, CFS Verein, Dr. med. Roman Lietha (FEOS ) 

Prof. Martin Pall, Christian Schifferle, Dr. Peter Ohnsorge, PD Dr. Margret Schlumpf

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Johannes B. Kerner Show ZDF mit MCS-Betroffenem Christian Schifferle und Umweltmediziner Dr. Peter Ohnsorge    Video anklicken (12 min) ->  http://video.google.com/videoplay?docid=-72844483796975626#   

ZDF Sendung 37 Grad Dokumentation über 3 MCS-Betroffene (30 min, Regie: Norbert Busè und Kathrin Sonderegger) http://video.google.de/videoplay?docid=-8886029444847972293#  (Titel: "Ich kann dich nicht riechen")

   

Dr. Peter Ohnsorge und Christian Schifferle bei Johannes B. Kerner ZDF

www.europaem.org

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Wohnbaugenossenschaft GESUNDES WOHNEN MCS 

Am 7. Feb. 08 wurde bei Zürich die Wohnbaugenossenschaft GESUNDES WOHNEN MCS gegründet.  Wir wollen individuellen Wohnraum für MCS-Kranke bauen, erwerben, sanieren, wo immer es gefragt und benötigt wird. Wir wollen allen MCS-Kranken helfen, auf sozialer Basis, zum Selbstkostenpreis. Wir zählen 7 Vorstandsmitglieder, darunter Dr. med. Roman Lietha und Dr. med. Klaus Tereh. Mit dabei schon über 45 Genossenschafter, auch 5 Ärzte, Toxikologin PD Dr. Margret Schlumpf Uni Zürich und Schauspieler Beat Marti. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500.- Fr. Wir suchen auch zinslose Darlehen. Wollen Sie mitmachen oder sich aus Sympathie einen Anteil erwerben ? Bitte melden bei info@gesundes-wohnen-mcs.ch  044 401 05 22 oder  http://www.gesundes-wohnen-mcs.ch 

Schauspieler Beat Marti ist bei uns engagiertes Mitglied

 http://beatmarti.de/ 

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Die MCS-betroffene Schweizerin Astrid Falk schreibt ein Buch über MCS. Hier ihre Internetseite http://www.astridur.ch  

TV Sendung auf Schweiz Aktuell SF1 mit Astrid Falk:  http://videoportal.sf.tv/video?id=d5f64452-cc8b-4517-8efe-17e4fb753f91&referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2Fschweizaktuell%2Findex.php%3Fdocid%3D20080304 

http://www.sf.tv/sendungen/schweizaktuell/index.php?docid=20080304

ZDF TV Sendung vom 12. Feb. 08    22:15     37 Grad   

http://video.google.ch/videoplay?docid=-8886029444847972293&hl=de&emb=1# 

http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,1020910_idDispatch:7391448,00.html?dr=1  

Diskussion zum Thema MCS, mit Dr. Ohnsorge, Prof. Eikmann, RA Tamm, ZDFdokukanal http://video.google.ch/videoplay?docid=-3150171055554331105&ei=ckUYS7ueIJ-i2wKU9swO&q=mcs+zdf&hl=de&client=firefox-a# 

Wer hilft mit ein baubiologisches Refugium für Umweltkranke im Zürcher Oberland zu verwirklichen ? Wir möchten eine bestehende Liegenschaft baubiologisch und MCS-gerecht umbauen. Wir suchen dazu ein freistehendes Haus, möglichst abgelegen, mit etwas Umschwung. Längerfristig möchten wir mit Unterstützung eine MCS-gerechte baubiologische Wohnsiedlung für Umweltkranke verwirklichen. Bitte sich melden bei Christian Schifferle 078 620 53 07 ch.schifferle@bluewin.ch

Insektizide verursachen MCS, CFS und Fibromylagie ( Studie der Universität Barcelona )  Ein Wissenschaftlerteam der Universität Barcelona berichtet über eine Patientengruppe, die als Folge einer Insektizid-Exposition CFS - Chronisches Erschöpfungssyndrom, Fibromyalgie und  MCS, Hypersensibilität gegenüber Chemikalien entwickelte. ( 2005 Apr 2 ) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=15826581&dopt=Abstract  

Am 23.03.2006 kam auf Aeschbacher TV  SF1 ein Beitrag zum Thema MCS. Der Bericht kann auf folgender Seite als Video angeschaut werden   http://www.sf.tv/sendungen/aeschbacher/index.php?docid=20060323 (unter Archiv 23. 3. 2006 )   

Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer hat in der Frühlingssession 03 für uns beim Bundesrat eine Interpellation zum Thema MCS eingebracht. Hier die Antwort: http://www.parlament.ch/d/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20033092 

Roger Schawinski schrieb das Buch "Vergiftet" (Wie wir ein Haus bauten das uns krank machte)  Auszug von Seite 111 .... Auf einer dieser Stufen prallen die Wohngiftgeschädigten in der Schweiz heute ab. Alle. Solange nicht die gesetzlichen Grundlagen massiv verschärft und die Umwelttoxikologie stark gefördert werden, kann sich dies nicht ändern...................Wir sind überzeugt, dass es viele Familien in diesem Land gibt, die Gleiches erlitten haben, ohne dass dies die Oeffentlichkeit weiss. Sie werden als Spinner, Stänkerer und Kranke abgestempelt und können sich der geballten Angriffe auf ihre nervlich, geistige, körperliche und finanzielle Substanz nicht erwehren.

Wir suchen dringend MCS-gerechten Wohnraum in der ganzen Schweiz und insbesondere im Grossraum Zürich, Zürich Oberland, etc. Der Wohnraum sollte möglichst duftstofffrei, biologisch und nicht frisch renoviert sein, dazu möglichst elektrosmogfrei. Das Umfeld sollte frei sein von Abgasen aller Art,  Strassenlärm und Sendemasten.   info@mcs-liga.ch   044 401 05 22    078 620 53 07

MCS-Bericht auf Tele Züri : Im Sommer 05 hatten wir zwei gute Fernsehberichte auf Tele Züri zum Thema MCS. Wir wurden von Moderator Markus Gilli und dem Redaktionsteam sehr ernst genommen. Im Studio wurde auf Parfüm verzichtet und grosse Rücksicht genommen. Hier der Text aus der Programmvorschau von Tele Züri: TalkTäglich, Gäste: Dominique Dätwiler und Christian Schifferle,  Thema: Wenn die Umwelt krank macht! Dominique Dätwiler und Christian Schifferle leiden an der mysteriösen Krankheit MCS. Sie sind auf fast alles allergisch. Die Sendung war sehr informativ und viele Aspekte wurden angesprochen, natürlich freuen wir uns wenn diese Krankheit in weiteren Fernsehsendungen noch ausführlicher angesprochen wird. Auch mit Beiträgen von uns bekannten MCS-Fachärzten, denn wir haben in der Schweiz zum Glück immer mehr Ärzte, die MCS-Betroffene als Umwelterkrankte ernst nehmen.

Dramatische Zunahme umweltbedingter Erkrankungen: München  - Renommierte Umweltmediziner und Fachspezialisten aus der gesamten Bundesrepublik gründeten am 20. Juli 2005 in München einen Verein zur Unterstützung umweltbedingt Erkrankter. www.umweltbedingt-erkrankte.de Gründunsmitglieder: Prof. Dr. Hartmut Frank, Umweltchemie / Ökotoxikologie, Bayreuth, Dr. Frank Bartram, FA Umweltmedizin, Dr. John G. Ionescu, (Leiter Spezialklinik Neukirchen), Dr. dent. Johannes Lechner/München, Dr. Hans-Albrecht Meyer, Göppingen, Dr. Kurt Müller, Isny, Doz. Dr. Bodo Kuklinski, FA für Innere Medizin/Umweltmedizin, Rostock, Dr. Klaus Schaumberger, Oberstdorf, Dr. pol. Birgit Stöcker, München

Neu,  MCS-Refugium in der Schweiz: Im Wallis bietet Therese Pfister eine 2 Zimmer-Wohnung an, die MCS-gerecht und baubiologisch erstellt wurde. Die Wohnung kann monatsweise oder länger gemietet werden. Sie liegt auf 1200 M. ü. M.  und ist rundum von frischer, sauberer Luft umgeben. (ca. 15 km von Sion) Anfragen an Thérèse  Pfister,  1911 Mayens-de-Chamoson,  027 746 35 10  thepfi@gmx.ch 

Eine weitere MCS-Wohnung / 2 Zimmer-Ferienwohnung auf 1000 M. ü. M. hoch über dem Thunersee im Berner Oberland. In Heiligenschwendi direkt bei Thun.  ( das Haus ist baubiologisch, elektrosmoggerecht, Plattenböden, Wände Lehmverputz ) Anfragen an Ruth Krähenbühl    033 243 16 26,   034 422 70 16,  oder   079 300 76 24    www.mcs-ferien-schweiz.ch    

Aerzte-Pressemitteilung deutscher Umweltärzte dbu vom 26. Mai 03  Ärztepressemitteilung  Ausdrucken und an Ärzte, Behörden, etc. weiterleiten (zum Ausdrucken markieren Sie den gewünschten Text, klicken sie dann auf Datei, Drucken und dann Markierung, oder in Worddokument kopieren und drucken)

Die Schweizer Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz ( www.aefu.ch ) unterstützen unsere MCS-Petition (über 2000 Ärzte, siehe Petition) 

Anfragen zum Thema MCS an das Bundesamt für Gesundheit  Roger Waeber, Abteilung Chemikalien. Auskünfte über Innenraumbelastungen: E-Mail: roger.waeber@bag.admin.ch.
Roger Waeber Tel.: 031 323 06 38 (Mo, Di, Do, 9.00 bis 16.00 Uhr), Fax: 031 324 90 34

Bundesamt für Gesundheit (BAG), Abteilung Chemikalien, 3003 Bern. Hier zwei interessante Websites dieser Bundesstelle: http://www.bag.admin.ch/chemikal/gesund/d/bauchem.htm und http://www.bag.admin.ch/chemikal/gesund/d/checkl.htm

 Pressemitteilung des österreichischen Umweltministeriums. Mai 03

MCS-Stiftung. Was wir benötigen ist vor allem eine Schirmherrschaft, ein Patronat oder eine Stiftung. Wir brauchen eine Lobby, die sich für unsere Behindertengruppe stark macht. Wir begrüssen es darum wenn noch mehr MCS-Betroffene die Initiative ergreifen, aktiv werden und Öffentlichkeitsarbeit machen, Homepages zum Thema MCS erstellen, Rundbriefe verschicken, etc. Das bringt Erfolg!

 

Mailadresse MCS-Liga Schweiz: info@mcs-liga.ch  

 

Hier ein paar Dokumente zum Ausdrucken :

Ärztepressemitteilung

Pressemitteilung des österreichischen Umweltministeriums

Flugblatt für MCS-Petition

Unterschriftenformular für MCS-Petition

MCS-Bericht im Tages-Anzeiger

(zum Ausdrucken markieren Sie den gewünschten Text, klicken sie dann auf Datei, Drucken und dann Markierung)

 

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Pressemitteilung des österreichischen Umweltministeriums

Chemikalien-Unverträglichkeit: Potentielles Risiko am Arbeitsplatz
Experten plädieren für eine Stärkung des Vorsorgeprinzips in der Chemiepolitik

Wien (bmlfuw, 20.05.2003) Ständige Kopfschmerzen, tränende Augen oder Hautausschläge - wenn dieses Krankheitsbild auftaucht, obwohl die Patienten laut Laborbefund gesund sind, kann die Diagnose auf Chemikalien-Unverträglichkeit lauten. Laut Experten dürften in Österreich bereits mehrere tausend Menschen von diesem in Europa noch verhältnismäßig unerforschten Syndrom betroffen sein. Die Symptome werden durch Spuren von Chemikalien ausgelöst, wie sie im Wohn- oder Arbeitsumfeld auftreten können. Nach dem privaten Umfeld nennen Betroffene den Arbeitsplatz als zweithäufigste Ursache für ihre Beschwerden. Da die Beschwerden jedoch häufig bereits im "Niedrig-Dosis-Bereich" unterhalb von geltenden Grenzwerten auftreten, stehen Wissenschaft, Politik und Arbeitgeber vor neuen Herausforderungen. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft veranstaltet daher heute, Dienstag ein internationales Expertenforum zu dieser Thematik.****

Laut wissenschaftlichen Untersuchungen sehen "chemisch Sensitive" vielfach ihren Arbeitsplatz als krankheitsauslösend. Dabei fällt auf, dass bestimmte Berufsgruppen wie beispielsweise Drucker, Maler oder Laboranten deutlich überrepräsentiert sind. In den letzten Jahren steigt die Zahl der Betroffenen offenbar an, wobei immer öfter auch Büro-Arbeitsplätze als Auslöser genannt werden.

Zwar wird "Multiple Chemikalien Sensitivität" (kurz MCS-Syndrom) in Österreich im Regelfall nicht als offizielle Berufskrankheit gesehen (in Ausnahmefällen ist eine Anerkennung aufgrund einer Generalklausel im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz möglich), Beschäftigte haben aber in jedem Fall Anspruch auf wirksame Chemikalien-Prävention: das Österreichische ArbeitnehmerInnen-Schutz-Gesetz (AschG) verpflichtet nämlich Arbeitgeber "für Sicherheit und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer im Bezug auf alle Aspekte, die die Arbeit betreffen, zu sorgen".

Für eine Fülle chemischer Stoffe existieren zwar bereits sogenannte maximale Arbeitsplatz-Konzentrationen (kurz MAK-Werte), Chemikalien-Konzentrationen bei "MCS" liegen jedoch häufig im Niedrig-Dosis-Bereich und somit unterhalb geltender Grenzwerte. Folglich werden Chemikalien-Belastungen im Niedrig-Dosis-Bereich oft als toxikologisch irrelevant angesehen und die Beschwerden von Betroffenen nicht ernst genommen. Erschwerend hinzu kommt, dass EU-weit derzeit schätzungsweise rund 50.000 bis 60.000 verschiedene Chemikalien am Markt sind und zwar in unterschiedlichen Produkten und Anwendungen. Bei vielen dieser Stoffe ist die langfristige Wirkung auf den menschlichen Organismus noch nicht vollständig erforscht. Auch ArbeitnehmerInnen können mit diesen Stoffen in Berührung kommen.

Österreich drängt daher im Rahmen der neuen EU-Chemiepolitik darauf, dass in Zukunft nur mehr chemische Stoffe am Markt zugelassen werden dürfen, deren Wirkungsweise ausreichend dokumentiert ist. Vorige Woche hat die Europäische Kommission die ersten Vorschläge für eine neue EU-Chemikalienpolitik veröffentlicht: Wesentliche Anliegen Österreichs, unter anderem die verstärkte Verankerung des Vorsorgeprinzips sind darin vorerst enthalten.

Das Auftreten von MCS ist für Österreich Anlass, die Umsetzung des am Weltgipfel von Johannesburg vereinbarten Zieles, die negativen Auswirkungen von Chemikalien bis 2020 zu minimieren, im Rahmen der neuen EU – Chemiepolitik massiv einzufordern. Dies teilt das BMLFUW abschließend mit.

Pressesprecher des Ressorts: gerhard.popp@bmlfuw.gv.at

 

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Flugblatt für MCS-Petition

 

Multiple Chemical Sensitivity / Chemikalien-Unverträglichkeit

 

 MCS - Petition

 Anerkennung von MCS als organische Krankheit 

 

               Beendigung der Diskriminierung

 

Mehrere tausend Schweizer MCS-krank     Anerkennung von Umweltkrankheiten !

 

Immer mehr Menschen in der Schweiz leiden an schweren Chemikalien-Unverträglichkeiten, die oft zur Arbeitsunfähigkeit und zur Invalidität führen. Die Betroffenen reagieren mit schweren Krankheitssymptomen auf alltägliche Chemikalien, Duftstoffe, Formaldehyd, Kosmetik, Pestizide, Waschmittel, Abgase, Wohnraumgifte, Schwermetalle, PCP, etc.

 

Wir fordern vom Bundesamt für Gesundheit und vom Gesundheitssystem echte umweltbezogene Hilfe, denn die Anliegen von MCS-Kranken wurden bis jetzt nicht ernst genommen, ihr Leiden wurde einseitig verpsychologisiert.    

MCS-Kranke benötigen schadstofffreien Wohnraum und Anlaufstellen.

Weiter fordern wir vom BAG eine Aufklärungskampagne zum Thema MCS, mehr unabhängige Toxikologen und eine effektivere Umweltmedizin.

In den umweltmedizinisch fortschrittlichen USA ist MCS bereits in zahlreichen Staaten anerkannt als schadstoffbedingte Umweltkrankheit.

Ich unterstütze mit meinem Namen die MCS-Petition der MCS-Liga Schweiz für die Anerkennung von MCS als organische Krankheit ! Gerichtet an die zuständigen Behörden. Über 40 MCS-Betroffene, zahlreiche Ärzte und auch PD. Dr. Margret Schlumpf, Toxikologin UNI Zürich unterstützen diese Petition.

 

Name

Vorname

Strasse 

Wohnort

Datum 

Unterschrift

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte einsenden an  MCS-Liga Schweiz , Postfach 169, 7078 Lenzerheide, 081 356 37 39

MCS-Liga Schweiz     www.mcs-liga.ch       

 

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Unterschriftenformular für MCS-Petition

 

MCS-Petition   der   MCS-Liga Schweiz

Ich unterstütze mit meiner Unterschrift die schweizerische MCS–Petition der MCS-Liga Schweiz für die Anerkennung von MCS als organische Krankheit. Gerichtet an die zuständige Behörde.  (MCS  =  Multiple Chemical Sensitivity)

 

 

   Name

 

Vorname

 

         vollständige Adresse

 

Datum

 

 Unterschrift

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bitte retournieren an MCS-Liga Schweiz, Postfach 169, 7078 Lenzerheide  www.mcs-liga.ch 081 356 37 39)

 

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MCS-Bericht im Tages-Anzeiger

 

Schweizer Tages-Anzeiger 19. 2. 03  ( Rubrik „ Zürich“ )

Wohnprojekt für Umweltkranke


Menschen, die auf Chemikalien extrem empfindlich reagieren, finden kaum Wohnungen. Jetzt stellt ihnen die Stadt ein Haus zur Verfügung.

Von Martin Huber

Geringste Mengen Waschmittel, Parfüm, Pestizide, Autoabgase oder Ausdünstungen von Baumaterialien verursachen bei Menschen mit Multiple Chemical Sensitivity (MCS), zu Deutsch Chemikalien-Unverträglichkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Atembeschwerden und Schwindel. Nach Schätzung der MCS-Liga Schweiz, in der sich Betroffene organisieren, leiden in der Schweiz mehrere Tausend Personen unter dieser Umweltkrankheit.

Während MCS in den USA als Krankheit offiziell anerkannt wird, kämpfen Betroffene in der Schweiz bisher um Anerkennung ihres Leidens. «Viele Ärzte kennen die Krankheit nicht oder zeigen wenig Verständnis», sagt MCS-Mitbegründer Christian Schifferle, 48, aus Zürich. Dies vor allem deshalb, weil es sehr schwierig ist, bestimmte Schadstoffe als Krankheitsursache nachzuweisen. Deshalb werden MCS-Kranke oft nicht ernst genommen oder als psychisch krank erklärt.

Leben im Wohnwagen

Grosse Probleme haben MCS-Kranke vor allem bei der Wohnungssuche. «Schadstofffreie Wohnungen sind auf dem freien Markt kaum zu finden oder für IV-Rentner nicht finanzierbar», sagt Schifferle. Viele MCS-Kranke wechseln immer wieder den Wohnort, leben bei Verwandten oder im Wohnwagen, weil sie in ihren Wohnungen krank werden. Auch Schifferle selber lebt seit fünf Jahren in Lenzerheide auf dem Campingplatz und schläft im Wohnwagen oder im Freien, weil er es in seiner Wohnung im Kreis 4 nicht mehr ausgehalten hat.

Ende 2002 gelangte die MCS-Liga an die Stadt Zürich mit der Bitte, ihr bei der Suche nach schadstofffreien Wohnungen zu helfen - und stiess auf offene Ohren. Die Liegenschaftenverwaltung hat ihr vergangene Woche ein Zweifamilienhaus in Schwamendingen beim Waldrand angeboten. Es könnte auf Mai an MCS-Kranke vermietet werden, bestätigt Arno Roggo, Chef der Liegenschaftenabteilung. Die Stadt ist bereit, eine baubiologische Innensanierung vorzunehmen.

Wie das Golfkriegs-Syndrom

Ein Wohnprojekt für Umweltkranke sei nötig, findet Roggo. «Ich kenne das Phänomen, wir hatten in einer Liegenschaft einmal einen Mieter, der an MCS litt. Diese Leute haben es sehr schwer.» Auch Stadtarzt Albert Wettstein meint: «Man muss MCS ernst nehmen, die Leute leiden; ob es toxikologisch nachweisbar ist, ist völlig zweitrangig.» Für ihn fällt MCS in dieselbe Kategorie wie das Golfkriegs-Syndrom, an dem zahlreiche US-Soldaten leiden.

In den nächsten Tagen wird Schifferle mit Vertretern der Stadt und Baubiologen abklären, wie die Innenräume des Hauses saniert werden können. Zudem will die MCS-Liga eine eigene Baugenossenschaft gründen und in Zürich selber ein schadstofffreies Wohnhaus bauen, sagt Schifferle. Auch da hat die Stadt Unterstützung zugesichert: Das Büro für Wohnbauförderung hilft bei der Genossenschaftsgründung, und allenfalls gibts auch ein Stück Land. Roggo: «Mit den von der öffentlichen Hand angebotenen Finanzierungen könnte die MCS-Liga ein Haus mit minimalen Eigenmitteln realisieren.»

Christian Schifferle zeigt sich sehr erfreut, dass die Stadt schnell und unbürokratisch Hilfe leistet. Weil MCS zunehme, brauche es künftig mehr solche Wohnungen. Ein Wohnprojekt für Umweltkranke ist laut Schifferle auch in Bern geplant, wo ebenfalls die Stadt Hilfe in Aussicht gestellt hat. [08:35]

www.mcs-liga.ch          081 356 37 39

 

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Ärztepressemitteilung

 

 

Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner

Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie

Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin

Ökologischer Ärztebund

 

MCS-Kranke sind schwer erkrankte Patienten und keine Hypochonder!

 

Resolution Umweltmedizinischer Verbände zur MCS-Studie des Robert Koch-Instituts

 

Im Frühjahr 2002 wurde die durch das Umweltbundesamt veranlasste und das Robert-Koch-Institut geleitete multizentrische Studie zur Multiplen Chemikalien Sensitivität (MCS) abgeschlossen und nun erst ein Jahr später veröffentlicht. Ein Anspruch auf die Erforschung der damals weitgehend unbekannten Ätiologie der Krankheit wurde nicht erhoben. Die einzelnen teilnehmenden Zentren trugen in der Mehrzahl zu der Studie nur kleine Fallzahlen bei und unterschieden sich in ihrer Bewertung von einander teilweise wesentlich. Jedes teilnehmende Zentrum kam zu den Einschätzungen, die jeweils vor Studienbeginn bestanden hatten, so dass die Studie in weiten Teilen durch die Subjektivität der Untersucher geprägt ist.

Unabhängig davon stellt die Studie allerdings zu den MCS-Kranken fest, dass es sich um besonders schwer erkrankte Patienten handelt. Der Schweregrad dieser Erkrankung wird nur von wenigen uns bekannten Krankheiten übertroffen. Weiterhin kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass MCS keinem psychischen, psychosomatischen oder somatoformen Krankheitsbild zugeordnet werden kann, wie es in der Vergangenheit in der Regel geschehen ist.

Anlässlich der Umweltmedizinischen Tagung in Würzburg vom 23.-25. Mai 2003 fordern der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner (dbu), die Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED), der Ökologische Ärztebund (ÖÄB) und die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGHUT) deshalb:

 

 

Weitere Informationen, Hintergründe, Interview-Wünsche (V.i.S.d.P.):

Dr. med. Kurt E. Müller

Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner (dbu)

Scherrwiesenweg 16

88316 Isny

Telefon Praxis: 07562-55051

Fax: 07562-55052

E-Mail: dbu@dbu-online.de

 

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