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MCS Multiple
Chemical Sensitivity
Chemikalien-Unverträglichkeit Die Krankheit MCS ist eine Reaktion des Immunsystems gegenüber Spuren von Chemikalien und Umweltschadstoffen.
Auch in der Schweiz leiden immer mehr Menschen an schweren Unverträglichkeiten gegenüber alltäglichen Chemikalien wie Desinfektionsmittel, Duftstoffe (Parfüm) Lösungsmittel, Pestizide, Waschmittel, Wohngifte (Formaldehyd, Holzschutzmittel) Feinstaub, Zigarettenrauch, Dieselabgase, sowie gegenüber Schwermetallen (Amalgam, Blei) Die Symptome dieser Krankheit sind: schwere Chemikalien–Unverträglichkeiten, Haut- und Atemweg-Probleme, Kopfschmerzen, Chronic Fatigue Syndrom (CFS), Gliederschmerzen (Fibromyalgie), Elektrosensibilität, Nahrungsmittelallergien, etc. Duftstoffe belasten oft das Raumklima und sind Allergieauslöser.
Weil bei der Umweltkrankheit MCS das ganze Immunsystem betroffen ist, können Krankheitssymptome im ganzen Körper und in allen Organen auftreten. Da die Diagnose nicht einfach ist, wurden MCS-Betroffene lange als psychisch Kranke oder gar als Hypochonder behandelt, wurden nicht ernst genommen und haben deshalb oft einen langen Leidensweg hinter sich. Dabei sind viele Betroffene schwer chronisch erkrankt und arbeitsunfähig. Hilfe tut Not. Deutsche Umweltmediziner vergleichen MCS von der Schwere her mit einer sehr schweren chronischen Herzerkrankung, und von der Verbreitung her mit der Anzahl von Diabetikern, ca. 3% der Bevölkerung. Die Sozialversicherungen und viele Schulmediziner tun sich jedoch noch schwer mit der Anerkennung von MCS. Unser Anliegen ist es aufzuklären und zu informieren.
Das Ziel unserer Organisation ist es, dass die Umweltkrankheit MCS anerkannt wird. Auch für die Chemische-Industrie kann die Zunahme von Chemikalien-Unverträglichkeiten eine positive Motivation sein auf diesem Gebiet gezielt Forschung zu betreiben, um noch verträglichere nachhaltigere Produkte herzustellen. So wie die Stadt Zürich jetzt durch ein baubiologisches hochwertiges MCS-Wohnprojekt lernen will noch gesünder zu bauen. MCS-Forschung zeigt immer mehr die Zusammenhänge zwischen Umweltschadstoffen und dieser Erkrankung. Bekannt ist der MCS-Forscher Prof. Martin Pall, USA. 2008 war er zusammen mit Umweltmediziner Dr. Peter Ohnsorge an der Universität Zürich für einen Vortrag zum Thema MCS.
MCS-Kranke sind oft IV-BezügerInnen und auf Bio-Nahrung, Bio-Kleidung und biologischen MCS-gerechten Wohnraum angewiesen. Das alles ist teuer und günstige baubiologische Mietwohnungen für sozial schwache MCS-Betroffene sind auf dem freien Wohnungsmarkt kaum vorhanden. Darum hat die MCS-Liga Schweiz eine soziale Wohnbaugenossenschaft für umweltkranke Menschen mitgegründet, die Genossenschaft heisst GESUNDES WOHNEN MCS www.gesundes-wohnen-mcs.ch Zusammen mit der Stadt Zürich wird jetzt ein MCS-Wohnprojekt mit 10 MCS-gerechten, baubiologischen Wohnungen entstehen. Hier ein Bericht in der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) zum Thema: http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/neubau_menschen_die_keine_chemikalien_vertragen_1.3980257.html
Wir möchten folgende Ziele verwirklichen :
Wir suchen den Dialog mit Politik, Ärzteschaft, Krankenkassen, SUVA, BAG, Chemische- und Pharma-Industrie, Sozialversicherungen und Umwelt-Organisationen, um mehr Verständnis und Akzeptanz für umwelterkrankte Menschen zu erreichen.
MCS-Betroffene können sich bei unserer Selbsthilfegruppe melden, wir führen eine Kontaktadressliste für Umweltkranke info@mcs-liga.ch Christian Schifferle 044 401 05 22
Postkonto 87-335577-6 MCS-Liga Schweiz, 8004 Zürich ( Suisse, Switzerland, Svizzera, Swiss )
MCS-Liga Schweiz / Postfach 169 / CH-7078 Lenzerheide 081 356 37 39 oder / Hardstr. 35 / CH-8004 Zürich 044 401 05 22
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